Allgemeine Geschäftsbedingungen

KIEPA Immobilien UG (haftungsbeschränkt)

 

§ 1 Weitergabeverbot

 

Sämtliche Informationen einschließlich der Objektnachweise des Maklers sind ausschließlich für den Kunden bestimmt. Diesem ist es ausdrücklich untersagt, die Objektnachweise und Objektinformationen, ohne ausdrückliche Zustimmung des Maklers an Dritte weiterzugeben. Verstößt der Kunde gegen die diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder andere Personen , an die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Kunde verpflichtet, dem Makler die mit Ihm vereinbarte Provision inkl. Mehrwertsteuer in Höhe von 19% zu entrichten.

 

§ 2 Maklerprovision

 

Die Maklerprovision ist bei Vertragsschluss fällig.

Sie beträgt bei Kauf 7,14 % des Kaufpreises inklusive gesetzl. MwSt.,

bei Wohnobjekten zur Miete 2,38 Nettokaltmieten inklusive gesetzl. MwSt.,

bei Gewerbeobjekten zur Miete 3,57 Nettokaltmieten inklusive gesetzl. MwSt..

 

 

§ 3 Doppeltätigkeit

 

Der Makler darf sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer tätig sein.

 

 

§ 4 Eigentümerangaben

 

Der Makler weist darauf hin, dass die von Ihm weitergebenen Objektinformationen vom Verkäufer bzw. von einem vom Verkäufer beauftragten Dritten stammen und von ihm ihre Richtigkeit nicht überprüft worden sind. Es ist Sache des Kunden, diese Angaben zu überprüfen. Der Makler übernimmt hierfür keine Haftung, sofern nicht eine Pflichtverletzung des Maklers vorliegt. In diesem Fall ist die Haftung nach § 5 begrenzt.

 

 

§ 5 Haftungsbegrenzung

 

Außer für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder der Verletzung von Kardinalpflichten, also Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf, ist die Haftung des Maklers auf grob fahrlässige oder vorsätzliche Pflichtverletzungen begrenzt.

 

 

§ 6 Verjährung

 

Ansprüche auf Schadenersatz aus dem Maklervertrag wegen einer fahrlässig begangenen Pflichtverletzung verjähren in drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Auftraggeber Kenntnis von dem Schaden und der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit haben müsste. Spätestens verjähren diese Ansprüche jedoch drei Jahre nach Beendigung des Maklervertrags.

Dies gilt nicht für Ansprüche wegen einer Haftung des Maklers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen einer Haftung, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Maklers, seines gesetzlichen Vertreters oder seines Erfüllungsgehilfen beruht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

 

 

§ 7 Gerichtsstand

 

Sind Makler und Kunde Vollkaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches, so ist der Erfüllungsort für alle aus dem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und als Gerichtstand der Firmensitz des Maklers vereinbart.